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OpenAI

18. Dezember 2025

Globale Angelegenheiten

Engere Zusammenarbeit mit dem US-Energieministerium

OpenAI und das US-Energieministerium unterzeichnen eine Absichtserklärung zur Beschleunigung wissenschaftlicher Forschung mit KI

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Wissenschaftlicher Fortschritt prägt alles – von Gesundheit und Energie bis hin zu nationaler Sicherheit und unserem Verständnis des Universums. Wenn KI Forschenden helfen kann, mehr Ideen zu erkunden, Hypothesen schneller zu testen und Erkenntnisse rascher in validierte Ergebnisse zu überführen, vervielfacht sich der Nutzen – fachübergreifend und für die gesamte Gesellschaft.

OpenAI und das US-Energieministerium (Department of Energy, DOE) haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) unterzeichnet, um Möglichkeiten für weitere Kooperationen im Bereich Künstliche Intelligenz und fortgeschrittene Rechenressourcen zur Unterstützung von DOE-Initiativen, einschließlich der Genesis Mission, zu prüfen. Diese Arbeit ist Teil von OpenAI for Science, unserer Initiative, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu helfen, Entdeckungen zu beschleunigen, indem wir KI-Modelle der neuesten Generation mit den Werkzeugen, Arbeitsabläufen und der Expertise realer Forschungsumgebungen verbinden.

Diese Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) baut auf der bestehenden Zusammenarbeit von OpenAI mit den nationalen Laboratorien des Energieministeriums (DOE) auf. Dort haben wir bereits führende KI-Modelle in realen Forschungsumgebungen eingesetzt und gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an besonders wirkungsvollen Fragestellungen gearbeitet.

Die Genesis Mission(wird in einem neuen Fenster geöffnet) bringt Regierung, nationale Laboratorien und die Industrie zusammen, um fortschrittliche KI und Rechenkapazitäten einzusetzen und so die wissenschaftliche Entdeckung zu beschleunigen. Das MOU schafft einen Rahmen für den Informationsaustausch und die Koordination und eröffnet den Beteiligten einen Weg, mögliche weiterführende Vereinbarungen zu erörtern und zu entwickeln, sobald konkrete Projekte Gestalt annehmen. Heute hat OpenAI außerdem detaillierte Empfehlungen(wird in einem neuen Fenster geöffnet) an das Office of Science and Technology Policy des Weißen Hauses vorgelegt, wie die Vereinigten Staaten ihre Führungsrolle in Wissenschaft und Technologie durch KI stärken können. Diese Einreichung erläutert, warum wir das Jahr 2026 als ein „Jahr der Wissenschaft“ betrachten und weshalb der Zugang zu KI-Modellen der neuesten Generation, Rechenressourcen und realen Forschungsumgebungen entscheidend ist, um Entdeckungen zu beschleunigen. Die Vereinbarung mit dem Energieministerium spiegelt diese Vision in der praktischen Umsetzung wider.

Diese Ankündigung folgt auf die heutige Veranstaltung zur Genesis Mission im Weißen Haus, bei der Kevin Weil, Vice President von OpenAI for Science, gemeinsam mit dem DOE und weiteren Partnern teilnahm. 

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Energieministerium und darauf, zur Genesis-Mission beizutragen. Wenn führende KI auf die Expertise der nationalen Labore trifft, eröffnen sich neue Wege, Ideen zu erkunden, sie schneller zu testen und den wissenschaftlichen Fortschritt zu beschleunigen.“
Kevin Weil, Vice President of OpenAI for Science

Gemeinsames Engagement zur Beschleunigung von Entdeckungen

OpenAI und das Energieministerium verfolgen gemeinsam das Ziel, Grundlagen- und angewandte Forschung voranzubringen und die Führungsrolle der USA in KI und Hochleistungsrechenkapazitäten zu stärken. Diese Absichtserklärung schafft einen strukturierten Rahmen, um technisches Fachwissen auszutauschen, Aktivitäten zu koordinieren und Kooperationsfelder zu erkunden – etwa die Fusionsenergie, bei der DOE-Labore über weltweit führende Anlagen, Modellierungswerkzeuge und Daten verfügen. Zugleich stellt sie sicher, dass künftige Projektarbeiten klar abgegrenzt und durch nachgelagerte Vereinbarungen geregelt werden.

Für OpenAI spiegelt dies unser Verständnis von OpenAI for Science wider. Fortschritt entsteht, wenn wir Seite an Seite mit Forschenden arbeiten, um zu verstehen, wo KI einen echten Mehrwert bietet, wo ihre Grenzen liegen und wie sie sicher in reale wissenschaftliche Arbeitsabläufe integriert werden kann. Das erfordert enge Zusammenarbeit mit Fachexpertinnen und -experten, Zugang zu erstklassiger wissenschaftlicher Infrastruktur und eine rigorose Evaluation in den Umgebungen, in denen Wissenschaft tatsächlich stattfindet. Das MOU schafft Raum für genau diese Art der Zusammenarbeit – bei gleichzeitiger Wahrung der Strenge und Verantwortlichkeit, die für einen verantwortungsvollen wissenschaftlichen Einsatz notwendig sind.

Aufbauend auf einer wachsenden Partnerschaft mit den nationalen Laboratorien des DOE

Im vergangenen Jahr haben wir eng mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im gesamten Netzwerk der DOE-Labore zusammengearbeitet, um zu verstehen, wo führende KI-Modelle helfen, wo sie an Grenzen stoßen und was erforderlich ist, um sie in reale Forschungskontexte zu integrieren.

Führende KI-Modelle in den Händen der Wissenschaft

Gemeinsam mit den nationalen Laboratorien des DOE haben wir die 1,000 Scientist AI Jam Session veranstaltet – ein erstmaliges Ereignis an neun Laboren, bei dem über 1.000 Forschende führende KI-Modelle nutzten, um domänenspezifische Probleme zu testen, Modellantworten zu bewerten und strukturiertes Feedback für die Weiterentwicklung der Systeme zu geben. Dieses Kooperationsmodell ermöglicht es Forschenden, KI gezielt an den für ihre Arbeit relevanten Problemen zu erproben und aktiv mitzugestalten, wie sich diese Werkzeuge weiterentwickeln. 

Einsatz führender Modelle auf Supercomputern der nationalen US-Labore

Wir arbeiten mit Laboren der National Nuclear Security Administration (NNSA) zusammen, darunter das Los Alamos National Laboratory, das Lawrence Livermore National Laboratory und die Sandia National Laboratories, um wissenschaftliche und technische Forschung zu unterstützen. In diesem Rahmen hat OpenAI fortgeschrittene Reasoning-Modelle auf dem Venado-Supercomputer am Los Alamos National Laboratory bereitgestellt, wo sie als gemeinsame Ressource für Forschende in den NNSA-Laboren dienen. Der Fokus dieser Zusammenarbeit liegt darauf, führende KI-Modelle in Hochleistungsrechenumgebungen einzusetzen, um komplexe wissenschaftliche und nationale Forschungsherausforderungen zu unterstützen.

Messung biowissenschaftlicher Fähigkeiten in realistischen Umgebungen

Zudem haben wir gemeinsam mit dem Los Alamos National Laboratory Bewertungsverfahren entwickelt, um zu untersuchen, wie multimodale KI-Systeme von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sicher in Laborumgebungen eingesetzt werden können. Diese Arbeit geht über rein textbasierte Bewertungen hinaus und zielt auf realistischere Messungen ab, wie Modelle Ergebnisse in sensiblen Anwendungsbereichen beeinflussen können – gestützt auf fachkundige Aufsicht, sorgfältiges Studiendesign und ein klares Bekenntnis zur Risikominimierung.

Wie OpenAI for Science in diese Partnerschaft passt

Unser Ziel mit OpenAI for Science ist es, Wissenschaft zu beschleunigen: Forschenden zu helfen, mehr Ideen zu erkunden, Hypothesen schneller zu testen und Erkenntnisse zu gewinnen, die sonst viel Zeit in Anspruch nehmen würden. Dabei leiten uns zwei sich ergänzende Überzeugungen:

  • Wissenschaftliche Werkzeuge sind entscheidend. Simulationssysteme, Analyse-Pipelines, fachspezifische Datenbanken und Hochleistungsrechenkapazitäten sind unerlässlich für Präzision und Durchsatz.
  • Fortgeschrittenes Reasoning ist entscheidend. Mit wachsender Leistungsfähigkeit können Modelle zunehmend konzeptionelle Arbeit unterstützen: Ideen über Fachgrenzen hinweg verknüpfen, umfangreiche Fachliteratur jenseits einfacher Stichwortsuche erschließen, Mechanismen vorschlagen und Hypothesen einem Stresstest unterziehen.

Die nationalen Labore des DOE sind einzigartig an der Schnittstelle dieser beiden Aspekte positioniert: Sie betreiben einige der weltweit fortschrittlichsten wissenschaftlichen Infrastrukturen und vereinen Expertinnen und Experten, die an Problemen arbeiten, bei denen besseres Reasoning und bessere Rechenkapazitäten unmittelbar zu wissenschaftlichem Fortschritt und gesellschaftlichem Nutzen führen können.

Wie geht‘s weiter?

Wissenschaftliche Entdeckungen sind schon immer dann am schnellsten vorangekommen, wenn herausragende Werkzeuge auf herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler trafen. Wir sind überzeugt, dass führende KI – entwickelt in enger Partnerschaft mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft – zu einer neuen Art wissenschaftlichen Instruments werden kann: einem Instrument, das den Möglichkeitsraum erweitert, Iterationen beschleunigt und hilft, Erkenntnisse in konkrete Ergebnisse umzusetzen. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit dem DOE und den nationalen Laboren an dieser Zukunft zu arbeiten.