Daybreak for Frontline Defenders: 1 Mrd. US-Dollar zum Schutz wichtiger Dienste
OpenAI stellt 1 Milliarde US-Dollar für subventionierten Zugang zu Daybreak, Schulungen, technische Unterstützung und Partnerschaften bereit, damit Cyberabwehrteams wichtige Dienste schützen können.
Heute stellt OpenAI Daybreak for Frontline Defenders vor. Die neue globale Initiative soll Cyberabwehrteams dabei helfen, die Fähigkeiten von Frontier-KI für die Cybersicherheit zu nutzen und wichtige Dienste in den USA und weltweit zu schützen. Die Initiative umfasst:
Eine weltweite Zusage über 1 Milliarde US-Dollar, um den subventionierten Zugang zu Cybermodellen und Produkten von Daybreak sowie Schulungen, technische Unterstützung und Partnerschaften in den USA und anderen Ländern auszuweiten.
Daybreak for America bündelt alle Aktivitäten von OpenAI in den USA zum Schutz der Systeme, auf die sich die US-Bevölkerung täglich verlässt. Dazu gehören Wasser- und Stromversorgung, Kommunalverwaltungen und Banken sowie ein neues Pilotprojekt mit dem Multi-State Information Sharing and Analysis Center (MS-ISAC).
Mehr als 35 Unternehmensprodukte und von Partnern betriebene Dienste im Daybreak Defense Network integrieren Cybermodelle von Daybreak in die Tools, Dienste und Arbeitsabläufe, die Cyberabwehrteams in Unternehmen bereits nutzen.
Jeden Tag sind wir auf Cyberabwehrteams angewiesen, die jene Systeme schützen, die das Leben vor Ort aufrechterhalten: das Wasser aus dem Hahn, den Strom für Haushalte und Unternehmen, die Systeme der Kommunalverwaltungen für öffentliche Dienste und die Finanzinstitute, denen Menschen ihr Geld anvertrauen. Viele dieser Teams schützen komplexe und veraltete Systeme mit begrenztem Personal und Budget.
In den kommenden Monaten werden KI-gestützte Cyberangriffe erheblich häufiger und komplexer, da Modelle weltweit immer leistungsfähiger werden. Diese Entwicklung ist ein Warnsignal für jede Organisation. Cyberabwehrteams müssen jetzt handeln: Systeme testen, Schwachstellen finden und die Abwehr stärken, bevor Angreifende ihnen zuvorkommen.
Frontier-KI kann Cyberabwehrteams helfen, schneller zu handeln. Uns bleibt ein Zeitfenster für die Cyberabwehr: eine zunehmend knappe Gelegenheit, mit KI Sicherheitslücken zu schließen, bevor Angreifende sie ausnutzen. Unsere Aufgabe ist es, Cyberabwehrteams leistungsfähige Tools an die Hand zu geben, damit sie die Systeme und Menschen schützen können, für die sie verantwortlich sind.
Letzte Woche haben wir gemeinsam mit mehr als 150 Organisationen aus Cybersicherheit, Technologie, kritischer Infrastruktur, Finanzwesen und KI zu gemeinsamem Handeln aufgerufen, um dieses Zeitfenster zu nutzen. Kein einzelnes Unternehmen kann die Systeme schützen, auf die wir alle angewiesen sind. Jede Organisation muss ihren Beitrag leisten, und Cyberabwehrteams brauchen die richtigen Tools, um schneller zu handeln.
Heute leistet OpenAI dazu einen wesentlichen Beitrag. Daybreak for Frontline Defenders bündelt subventionierten Zugang zu Frontier-Cyberfähigkeiten im Wert von 1 Milliarde US-Dollar, praktische Schulungen und technische Hilfe sowie neue Partnerschaften. So sollen diese Fähigkeiten Organisationen erreichen, die jene Dienste schützen, auf die Menschen täglich angewiesen sind. Wir beginnen dort, wo die Lücke am größten ist: bei Cyberabwehrteams, die enorme Verantwortung tragen, aber nicht über die Ressourcen der weltweit größten Unternehmen verfügen. Unser Ziel ist ein Modell, das die für die US-Bevölkerung wichtigen Dienste schützen kann. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir außerdem Cyberabwehrteams weltweit Frontier-Cybersicherheit zugänglich machen.
OpenAI stellt subventionierten Zugang zu Daybreak im Wert von 1 Milliarde US-Dollar bereit, damit Cyberabwehrteams mit begrenzten Ressourcen Frontier-KI einsetzen können. Das Angebot beginnt in den USA und soll in den kommenden sechs Monaten genutzt werden. Im Rahmen unserer Zusage „Daybreak for America“ räumen wir Betreibern wichtiger Dienste Vorrang ein. Dazu zählen die Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie Stromnetzbetreiber, aber auch Verwaltungen auf Ebene der Bundesstaaten und Kommunen, lokale und regionale Banken, gemeinnützige Organisationen, Verantwortliche für Open-Source-Projekte und andere Organisationen mit begrenzten Sicherheitsressourcen. Viele dieser Teams schützen komplexe und oft veraltete Systeme vor immer schnelleren Bedrohungen, ohne über die Budgets, Tools oder Fachkenntnisse großer Unternehmen zu verfügen. Der Zugang zu Daybreak kann ihnen helfen, alten Code zu prüfen, verdächtige Aktivitäten zu analysieren, Schwachstellen zu identifizieren und zu validieren, die größten Risiken zu priorisieren sowie Korrekturen zu entwickeln und zu testen. In den kommenden Wochen möchten wir dieses Modell auf Partnerländer ausweiten.
Diese Zusage baut auf der Unterstützung auf, die wir bereits für Infrastrukturteams bereitgestellt haben, die akuten Bedrohungen ausgesetzt sind. Nach den jüngsten Angriffen auf Wassersysteme in den USA haben wir betroffenen Bundesstaaten und Versorgungsunternehmen kostenlose API-Credits im Wert von bis zu 1 Million US-Dollar sowie Zugang zu Daybreak und technische Hilfe angeboten. Mit dieser Unterstützung konnten Teams Code und Systemkonfigurationen prüfen, Erkenntnisse validieren, Patches entwickeln und Korrekturen bestätigen. Dabei blieben die Wassersysteme in Betrieb, und die Bevölkerung erhielt weiterhin die benötigten Leistungen.
Anfang des Jahres haben wir Daybreak eingeführt. Damit können verifizierte Cyberabwehrteams des öffentlichen und privaten Sektors fortschrittliche KI für die autorisierte Cyberabwehr einsetzen. Daybreak Blue unterstützt gängige Abwehraufgaben mit unseren regulären Modellen. Daybreak Red gibt zugelassenen Organisationen Zugang zu spezialisierten Cybermodellen für sensiblere und technisch anspruchsvollere Aufgaben. Tausende Fachkräfte aus 2.000 zugelassenen Organisationen und Arbeitsbereichen nutzen Daybreak bereits, darunter Cybersicherheitsunternehmen, Verteidigungsorganisationen und Strafverfolgungsbehörden.
Neben dem breiteren Zugang bauen wir die praktische Unterstützung für Cyberabwehrteams in wichtigen Sektoren aus. Wir haben eine fortlaufende Reihe von Treffen mit Fachkräften organisiert, unter anderem aus Versorgungsunternehmen, Verwaltungen auf Ebene der Bundesstaaten und Kommunen sowie lokalen Banken. Wir möchten aus ihrer Arbeit lernen und ihnen helfen, ihre Systeme mit unseren Tools besser zu schützen. Diese Treffen werden wir im Zuge der Erweiterung von Daybreak for Frontline Defenders fortsetzen. Beim zweiten Treffen mit Versorgungsunternehmen in dieser Woche kamen Teilnehmende aus 40 Bundesstaaten und dem District of Columbia zusammen. Ihre Unternehmen versorgen gemeinsam mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung mit wichtigen Diensten.
Der Zugang zu leistungsfähigen Modellen ist nur dann hilfreich, wenn Cyberabwehrteams die Schulungen und Unterstützung erhalten, die sie für einen wirksamen Einsatz benötigen. Heute kündigen wir gemeinsam mit dem Multi-State Information Sharing and Analysis Center (MS-ISAC) ein Pilotprojekt für den öffentlichen Sektor und die Wasserwirtschaft an. Es soll Cyberabwehrteams von Bundesstaaten, Kommunen, indigenen Stammesgebieten und US-Territorien schulen und unterstützen. Das Pilotprojekt kombiniert den Zugang zu Daybreak mit angeleiteten Schulungen und praktischer Hilfe für eine erste Gruppe von Cyberabwehrteams des öffentlichen Sektors und der Wasserversorgung. So können sie Erkenntnisse prüfen und priorisieren, Abhilfemaßnahmen koordinieren und einen wiederholbaren Ansatz entwickeln, der sich mit der Zeit ausweiten lässt.
MS-ISAC versorgt Tausende Organisationen des öffentlichen Sektors mit Erkenntnissen zu Cyberbedrohungen, Unterstützung bei der Reaktion auf Vorfälle, Informationsaustausch in Echtzeit und weiteren gemeinsamen Abwehrangeboten. Zu den Organisationen gehören Versorgungsunternehmen, öffentliche Krankenhäuser, Schulen von der Kindergarten- bis zur 12. Klasse und Strafverfolgungsbehörden. Die Mitglieder schützen viele der Systeme, die den Alltag der US-Bevölkerung unmittelbar prägen: von Trinkwasser und öffentlichen Krankenhäusern bis hin zu Schulen, Rettungsdiensten und Kommunalverwaltungen. Mit dem Pilotprojekt soll ein Modell entwickelt werden, von dem letztlich Organisationen in diesem größeren Umfeld profitieren könnten.
Die Unterstützung muss Cyberabwehrteams auch über die Tools und Dienste erreichen, die sie bereits nutzen. Heute kündigen unsere Partner im Daybreak Defense Network mehr als 35 Partnerprodukte und von Partnern betriebene Dienste an, die Unternehmen die Cybermodelle von Daybreak zugänglich machen. Unser Ziel ist, gemeinsames Handeln in die Praxis umzusetzen: mit Produkten, Diensten und Arbeitsabläufen, die Cyberabwehrteams nutzen können.
Letztlich geht es nicht nur darum, mehr Schwachstellen zu finden, sondern sie schneller zu beheben. Diese Woche haben wir den Ansatz von OpenAI für den Aufbau einer Defense Factory veröffentlicht: einen kontinuierlichen, auf Agenten ausgerichteten Betrieb, der vorhandene Sicherheits- und Entwicklungstools nutzt, um Schwachstellen zu finden und zu validieren sowie geprüfte Korrekturen zur Begutachtung vorzubereiten. Wir stellen die Architektur und unsere Erkenntnisse vor, damit andere Cyberabwehrteams den Ansatz an ihre eigenen Umgebungen anpassen können.
Das Handlungsfenster der Cyberabwehr bleibt nicht unbegrenzt offen. Jetzt besteht die Chance, dafür zu sorgen, dass die Vorteile von Frontier-KI nicht nur die größten Unternehmen und bestausgestatteten Sicherheitsteams erreichen, sondern auch die Menschen und Institutionen, deren Sicherheit Millionen betrifft.
Dazu reicht es nicht, Zugang zu leistungsfähigen Modellen bereitzustellen. Wir müssen Cyberabwehrteams bei Wasserversorgern, lokalen Banken, Gesundheitssystemen und Kommunalverwaltungen dabei helfen, Schwachstellen zu finden, geprüfte Korrekturen dafür zu entwickeln und die Menschen zu schützen, für die sie arbeiten. Mit Daybreak for Frontline Defenders verpflichten wir uns, diese Fähigkeit den Cyberabwehrteams zugänglich zu machen, die sie am dringendsten benötigen. Unser Ziel ist es, die Systeme, auf die sich die US-Bevölkerung verlässt, mithilfe von Frontier-KI schwerer angreifbar und leichter reparierbar zu machen.
Berechtigte Verwaltungen auf Ebene der Bundesstaaten und Kommunen, Betreiber kritischer Infrastrukturen, gemeinnützige Organisationen, Verantwortliche für Open-Source-Projekte und unterstützende Organisationen finden auf der Daybreak-Website weitere Informationen zu Zugang, technischer Hilfe, Schulungen und weiterer Unterstützung für die Cyberabwehr.

