Wir stellen Astra für das Rechtswesen vor
Unser leistungsfähigstes Modell, konfiguriert als neue KI-Grundlage für die Rechtsbranche.
Heute stellen wir Astra für das Rechtswesen vor: eine neue Grundlage, auf der Kanzleien und Rechtstechnologieunternehmen KI-Produkte und Workflows rund um ihre Expertise entwickeln können. Es kombiniert GPT‑6 Astra, unser neuestes und leistungsfähigstes Modell, mit Einstellungen, Tools und Kontext, die auf professionelle juristische Arbeit zugeschnitten sind.
Unternehmen wie Harvey und Legora, die unsere API nutzen, werden auf Astra für das Rechtswesen aufbauen und diese Intelligenz in ihre eigenen Produkte und Workflows integrieren können. Mit der Weiterentwicklung unserer Frontier-Modelle werden wir diese juristischen Funktionen in unsere neuesten Modelle integrieren.
Außerdem weiten wir unsere Arbeit an Datenschutz und Governance aus, um Kanzleien spezielle Kontrollmöglichkeiten für vertrauliche Mandatsarbeit zu bieten. Kanzleien können Astra für das Rechtswesen außerdem mit unseren 26 neuen Ökosystem-Plugins anpassen. Diese verbinden ChatGPT mit bereits genutzten spezialisierten Tools wie Relativity und Clio.
Astra für das Rechtswesen kombiniert GPT‑6 Astra mit einem leistungsfähigen Index für die Rechtsrecherche sowie Anweisungen für juristische Analysen und Texte. Zusammen erweitern diese Komponenten die Fähigkeiten von Astra für die gesamte Rechtspraxis. Gleichzeitig geben sie Kanzleien und Rechtstechnologieunternehmen die Freiheit, eigene Anwendungen und Workflows zu entwickeln.
Unser neuer Index für die Rechtsrecherche ist eines der Tools, die Astra für das Rechtswesen nutzen kann. Die Rechtsrecherche beginnt häufig damit, genau die richtige Rechtsquelle zu finden, die relevanten Passagen zu ermitteln und zu verstehen, wie maßgeblich und bindend sie für den vorliegenden Sachverhalt sind. Der Index unterstützt Astra für das Rechtswesen bei dieser Arbeit und ergänzt die lizenzierten Inhalte und spezialisierten Produkte, die Kanzleien von Anbietern wie Thomson Reuters nutzen.
Mit dem Index für die Rechtsrecherche kann Astra für das Rechtswesen in US-amerikanischer Rechtsprechung, Gesetzen, Verordnungen, Gerichtsregeln und Verwaltungsentscheidungen aus einem Korpus von mehr als 230 Millionen URLs suchen. Täglich kommen neue Quellen hinzu. Durch unsere Zusammenarbeit mit Free Law Project, der gemeinnützigen Organisation hinter CourtListener, fließt dessen Sammlung mit mehr als 99,9 % der veröffentlichten präzedenzbildenden US-Rechtsprechung(wird in einem neuen Fenster geöffnet) in diese Recherchefunktion ein.
Um zu messen, wie diese Konfiguration die Rechtsrecherche verbessert, haben wir Astra für das Rechtswesen in seiner vollständigen Konfiguration anhand von 200 Fragen zum US-Recht aus dem privaten Validierungsdatensatz des Legal Research Bench von Vals AI(wird in einem neuen Fenster geöffnet) getestet. Dieser Benchmark misst, wie gut das Modell relevante Quellen und Passagen findet und wie gut seine Rechercheantworten die Bewertungskriterien erfüllen.
Bei maximalem Reasoning-Aufwand beider Systeme bestand Astra für das Rechtswesen bei 54,0 % der Fragen die Prüfung der Gesamtgenauigkeit. GPT‑6 Astra erreichte allein mit der Websuche 38,7 %. Das entspricht einer relativen Verbesserung um 40 %. Astra für das Rechtswesen liefert außerdem umfassendere Antworten.
Bei Fragen mit Schwerpunkt auf Rechtsprechung fand Astra für das Rechtswesen mit maximalem Reasoning-Aufwand 24 % mehr Referenzfälle als GPT‑6 Astra allein mit der Websuche. Im geprüften Satz von Zielpassagen rief Astra für das Rechtswesen bei gleichem Reasoning-Aufwand bis zu 54 % mehr relevante Passagen aus den richtigen Gerichtsentscheidungen ab.
Das Ergebnis ist eine fundiertere Recherchegrundlage für die Beratung zu einer Transaktion, die Beurteilung einer Streitigkeit oder die Entwicklung einer rechtlichen Strategie. Die zugrunde liegenden verlässlichen Rechtsquellen können Rechtsfachleute selbst prüfen.
Leistung von Astra für das Rechtswesen und GPT‑6 Astra im Validierungsdatensatz des Vals AI Legal Research Bench bei unterschiedlichen Reasoning-Einstellungen.
Die Rechtsrecherche ist nur der erste Schritt. Benutzerdefinierte Anweisungen für juristische Analysen und Texte helfen Astra für das Rechtswesen, die Recherche auf den Sachverhalt der Mandantschaft anzuwenden, Argumente oder Vertragsbedingungen zu entwickeln sowie Schwächen und Unsicherheiten zu erkennen. Dazu kann gehören, die tragenden Gründe eines Gerichts von sonstigen Ausführungen abzugrenzen, Fälle zu berücksichtigen, die ein Argument schwächen, oder zu erläutern, wie eine Vertragsausnahme das Risiko zwischen den Parteien verschiebt.
Bei der Aufgabe, geltendes Recht mit ähnlichen Sachverhalten zu ermitteln, konnte Astra für das Rechtswesen beispielsweise relevante Präzedenzfälle genauer bestimmen und Sachverhalte besser zuordnen als andere Frontier-Modelle:
Astra für das Rechtswesen wird zunächst ausgewählten Kanzleien über Trusted Access in ChatGPT und Codex angeboten und demnächst auch in der API verfügbar sein. In der Modellauswahl erscheint es als „GPT‑6 Astra Law“ und in der API als gpt-6-astra-law.
“Wir waren dankbar, frühe Versionen von Astra für das Rechtswesen testen zu können, die speziell für juristische Anwendungsfälle entwickelt wurden. Sowohl bei Prozess- als auch bei Transaktionsangelegenheiten zeigten die Modelle eine beeindruckende Rechercheleistung und ein gutes Gespür für die maßgeblichen Rechtsquellen. Schon in diesem frühen Stadium wirkten sie wie ein bedeutender Schritt hin zu einer auf juristische Arbeit ausgerichteten KI, deren Ergebnisse sorgfältig in aktueller und umfassender Recherche verankert sind.”
“In unseren ersten Tests überzeugte Astra für das Rechtswesen in wesentlichen Bereichen der Rechtsrecherche: Antworten wurden in einschlägigen Rechtsquellen verankert, präzise belegt und durch praxisnahe, beratende Hinweise ergänzt.”
Kanzleien müssen vertrauliche Informationen ihrer Mandantschaft schützen und kontrollieren, wie KI in ihrer Praxis eingesetzt wird. Wir haben ein spezielles Trusted-Access-Programm für berechtigte Kanzleien eingerichtet. Es gibt Rechtsfachleuten und unter ihrer Aufsicht tätigen Personen Zugang zu Astra für das Rechtswesen für professionelle juristische Arbeit. Für berechtigte Kanzleien umfasst das Angebot „Keine Datenaufbewahrung“ (Zero Data Retention, ZDR) in unserer API. Die Nutzung von ChatGPT Enterprise ist standardmäßig von der Prüfung durch Menschen ausgeschlossen.
Außerdem arbeiten wir mit Latham & Watkins, einem führenden Unternehmen im Bereich KI-Governance, an Informationsberechtigungen, Vertraulichkeitsschranken, Vorgaben der Mandantschaft und der Aufsicht durch die Kanzlei.
Mit Frontier-Intelligenz und den richtigen Kontrollen können Kanzleien aus ihren eigenen Vorlagen, Methoden und ihrem Urteilsvermögen KI-Tools und Workflows entwickeln, die ihren Standards entsprechen.
In Zusammenarbeit mit ausgewählten Kanzleien haben unsere Forward Deployed Engineers ChatGPT Enterprise mit benutzerdefinierten Oberflächen und Integrationen für geschützte Daten angepasst. So entstanden Tools für die Workflows der einzelnen Kanzleien:
Sullivan & Cromwell hat ein Tool zur Vertragsanalyse entwickelt, das die Verhandlungsleitfäden und ausgewählte Vorlagen der Kanzlei in die Prüfung einer neuen Transaktion einbezieht. Es hilft Rechtsfachleuten, Risiken zu erkennen, die sich aus dem Zusammenspiel mehrerer Bestimmungen ergeben. Anschließend überführt es diese Erkenntnisse in Änderungsvorschläge und Entwürfe für die Beratung der Mandantschaft, die geprüft und verfeinert werden können.
Ropes & Gray hat ein System für die transaktionsbezogene Due Diligence entwickelt. Es orientiert sich daran, wie die Rechtsfachleute der Kanzlei einen Datenraum prüfen und entscheiden, welche Aspekte für die Transaktion relevant sind. Es hilft ihnen, Erkenntnisse bis zur Quelle zurückzuverfolgen und Fragen zu bestimmen, die eine Übernahme beeinflussen könnten, etwa ob wichtige Kundenverträge eine Mitteilung oder Zustimmung erfordern.
Cooley hat GO Public entwickelt, um Unternehmen bei der Vorbereitung ihres Börsengangs mit der Kapitalmarktexpertise der Kanzlei zu unterstützen: vom Entwurf der IPO-Anmeldung bis zur Ermittlung der Risiken, die die Aufmerksamkeit des Managements erfordern. Wenn sich die Transaktion ändert, übernimmt das System diese Änderung in die gesamte Anmeldung, damit Rechtsfachleute die Auswirkungen gemeinsam prüfen können.
Kanzleien können Lösungen mit eigenen Teams und Produkten von Partnerunternehmen entwickeln und dabei zulässige Quellen sowie Prüfverfahren für die jeweilige Arbeit festlegen.
Wir sind stolz darauf, mit spezialisierten Unternehmen zusammenzuarbeiten, die juristische KI voranbringen. Heute führen wir 26 von Partnerunternehmen entwickelte Plugins ein. Damit können Kanzleien die bereits verwendeten Tools und ihr vorhandenes Wissen noch umfassender nutzen. Diese Plugins decken sowohl die Rechtspraxis als auch den Kanzleibetrieb ab. Mit iManage können Rechtsfachleute in ChatGPT eine Verhandlungsübersicht entwerfen und in der Mandatsakte speichern. Intapp kann Aktivitäten anzeigen, für die möglicherweise ein Zeiteintrag geprüft werden muss. DeepJudge kann frühere Transaktionen für einen Vergleich heranziehen. Thomson Reuters integriert den Mandatskontext aus HighQ in ChatGPT und gibt einen Ausblick auf einen kommenden Konnektor für CoCounsel Legal.
Die Einführung umfasst neun Community-Plugins von Rechtsfachleuten und Legal Engineers bei LegalQuants, LECG und Skills.law. Hinzu kommen 47 benutzerdefinierte Skills, die Fachleute anpassen, erweitern oder als Inspiration für ihre Arbeit in ChatGPT nutzen können. Community-Plugins ermöglichen es den Menschen, die der Arbeit am nächsten sind, weiterhin Maßstäbe für die Möglichkeiten dieser Skills zu setzen. Außerdem machen wir ChatGPT for Word heute allgemein verfügbar. Damit können Rechtsfachleute Texte Korrektur lesen, Änderungsvorschläge erhalten und Formatierungsprobleme direkt in dem Tool erkennen, das sie bereits zum Verfassen von Dokumenten nutzen.
Unser Ansatz ist offen und modular: Kanzleien können spezialisierte Produkte nutzen, eigene Tools und eigenes Wissen einbringen sowie von der Community entwickelte Skills an ihre Praxis anpassen. Partnerunternehmen können ihre eigenen Anwendungen und Workflows weiterentwickeln, während Kanzleien entscheiden, wie diese Funktionen zusammenspielen. Auf OpenAI aufzubauen sollte bedeuten, das Ökosystem besser zu nutzen, nicht es zu ersetzen.
OpenAI investiert langfristig in die Rechtsbranche. Gemeinsam werden wir das Modell, die Einstellungen, Tools und Anweisungen von Astra für das Rechtswesen weiterentwickeln. Dabei orientieren wir uns an strengen Evaluationen und am Feedback von Rechtsfachleuten und Partnerunternehmen für Rechtstechnologie. Wir werden auch ChatGPT weiter verbessern, damit Kanzleien Lösungen auf Grundlage ihrer Expertise entwickeln und ihre vorhandenen Tools anbinden können.
Unsere Zusammenarbeit mit Wachtell, Lipton, Rosen & Katz verbindet die Prozess- und Gesellschaftsrechtsexpertise der Kanzlei mit unserer Frontier-Forschung und technischen Entwicklung. Gemeinsam untersuchen wir, wie KI die anspruchsvolle juristische Beurteilung unterstützen kann.
Die ambitioniertesten Anwendungen werden von Rechtsfachleuten und den Unternehmen entwickelt, die sie dabei unterstützen. Wir möchten mit diesem Ökosystem zusammenarbeiten, damit Kanzleien ihre eigene Expertise, ihre Standards und ihr Urteilsvermögen in KI einbringen und ihre Mandantschaft auf eine Weise beraten können, die nur ihnen möglich ist.
Wenn du einen frühen Zugang zu Astra für das Rechtswesen erhalten, es in dein Produkt integrieren oder Tools auf Grundlage der Expertise deiner Kanzlei entwickeln möchtest, wende dich an OpenAI.


