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OpenAI

Updated: 10. August 2026

Werberichtlinien

1. Richtlinie zur Anzeigenplatzierung 

Die Richtlinie von OpenAI sieht vor, die Platzierung von Werbeanzeigen in der Nähe von Chats zu gestatten, die sicher und angemessen sind sowie dem Vertrauen der Nutzer und der Markensicherheit entsprechen. Unsere Schutzmaßnahmen sind darauf ausgelegt, Anzeigenplatzierungen in sensiblen Nutzerkontexten sowie markenunsicheren Kontexten zu verhindern. Dies umfasst unter anderem die im Folgenden beschriebenen Kontexte.

Sensible Nutzerkontext sind Gespräche, die persönliche, schwerwiegende oder emotional schutzbedürftige Situationen betreffen, in denen Werbeanzeigen das Vertrauen der Nutzer beeinträchtigen oder zu einer schlechten Nutzererfahrung führen könnte.

Markenunsichere Kontexte sind Unterhaltungen, bei denen ein Anzeigenumfeld für Werbetreibende ungeeignet wäre; dazu gehören Kontexte, die gegen die Nutzungsrichtlinien von OpenAI verstoßen, sowie Kontexte, die allgemein anerkannten Frameworks zur Markensicherheit entsprechen, die Werbetreibende üblicherweise als ungeeignet für die Anzeigenplatzierung betrachten.

❌ Für Werbung ungeeignete Kontexte

❌ Sensible Nutzerkontexte

Keine Werbeanzeigen bei Gesprächen, die mit ungeeigneten Kategorien in Verbindugn stehen, einschließlich schädlicher oder kontroverser Themen.

  • Kindersicherheit
  • Umgehung von Schutzmaßnahmen
  • Cybermissbrauch
  • Gefährliche Aktivitäten
  • Umstrittene gesellschaftliche Inhalte
  • Betrug/Täuschung
  • Explizite oder ausbeuterische sexuelle Inhalte
  • Explizite Gewalt
  • Hass/Belästigung
  • Rechtswidrige Inhalte
  • Verletzung geistigen Eigentums
  • Fehlinformationen
  • Obszönität/Vulgarität
  • Politische Inhalte
  • Datenschutz
  • Regulierte Waren (z. B. Glücksspiel- oder Tabakprodukte)
  • Suizid/Selbstverletzung
  • Terrorismus
  • Waffen

Keine Werbeanzeigen bei Gesprächen, die schutzbedürftige Nutzer-Modell-Interaktionen ausweisen:

  • Kontexte mit emotionaler Abhängigkeit
  • Gespräche über psychische und persönliche Gesundheit
  • Sensible Nutzererfahrungen

2. Richtlinie für Werbeinhalte

Unsere Richtlinien für Werbeinhalte legen die Werbekategorien fest, die derzeit auf ChatGPT unterstützt werden. Während der anfänglichen Testphase sind Werbeanzeigen in erster Linie auf Konsumgüterbereiche wie Lifestyle und Haushaltswaren, lokale Dienstleistungen, Reisen und Erlebnisse sowie digitale Produkte oder Bildungsangebote beschränkt. Diese Kategorien können im Laufe der Zeit erweitert werden. Wir können Anzeigen von zugelassenen Werbetreibenden in den Kategorien Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und Medizin und Rechtsdienstleistungen genehmigen. Diese Kategorien werden schrittweise eingeführt, wobei Genehmigungen im Einzelfall manuell geprüft werden.

Alle anderen Kategorien sind zum Start nicht zulässig, einschließlich Werbeanzeigen, die gegen die OpenAI-Nutzungsrichtlinien verstoßen, sowie solche, die sich auf sensible oder regulierte Bereiche beziehen, wie etwa Dating oder sexuelle Inhalte, Gesundheitsbehauptungen, Alkohol und Drogen, Gesundheitswesen, Finanz- oder Rechtsdienstleistungen, Glücksspiel und politische Inhalte. Diese Liste kann sich im Zuge der Weiterentwicklung des Programms ändern.

Diese Standards gelten für alle Werbemittel, einschließlich Textinhalten, Bildern oder Videos und Landingpages. Werbeanzeigen müssen durchgängig konsistent sein: Zugelassene Werbemittel dürfen nicht auf Ziele verlinken, die unzulässige Inhalte enthalten (zum Beispiel darf eine Werbeanzeige für einen Essenslieferdienst nicht auf eine Alkohollieferung verlinken).

Grundlegende Werbestandards

Die folgenden Standards gelten für alle Werbeanzeigen, unabhängig von der Kategorie. Eine Werbeanzeige, die gegen diese Standards verstößt, ist unzulässig, selbst wenn die Produktkategorie ansonsten zulässig ist.

Irreführende oder täuschende Werbeanzeigen

Werbeanzeigen müssen wahrheitsgemäß und nicht irreführend sein; dies schließt unbegründete Behauptungen über Funktionen, Preisgestaltung, Ergebnisse, Zugehörigkeiten oder Vergleiche mit anderen Produkten oder Unternehmen ein. Werbeanzeigen, die Ergebnisse übertreiben, falsche Empfehlungen verwenden oder Nutzer auf andere Weise täuschen, sind unabhängig von der Kategorie verboten.

Obszönitäten und anstößige Sprache

Werbeanzeigen müssen eine professionelle und nicht anstößige Sprache sowie Bildsprache verwenden. Werbeanzeigen, die obszöne, vulgäre oder schockierende Sprache enthalten – auch in Produktnamen, Veranstaltungstiteln oder im Branding – können abgelehnt werden, selbst wenn die zugrunde liegende Kategorie ansonsten zulässig ist.

Diskriminierung, Belästigung und Mobbing 

Werbeanzeigen dürfen keine herabwürdigenden, diffamierenden oder ausgrenzenden Inhalte enthalten, einschließlich Beleidigungen oder Sprache, die sich gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund geschützter Merkmale richtet.

Imitation der Benutzeroberfläche

Werbeanzeigen müssen klar vom ChatGPT‑Produkterlebnis unterscheidbar sein. Wir können Werbeanzeigen entfernen oder deren Änderung verlangen, wenn diese das Erscheinungsbild, die Funktionalität oder die Stimme von ChatGPT oder anderen OpenAI-Benutzeroberflächen in einer Weise imitieren, die Nutzer berechtigterweise zu der Annahme veranlassen könnte, dass die Werbeanzeige Teil des Produkts ist.

OpenAI behält sich das Recht vor, die Anzeige von Werbeinhalten und Website-Links aus beliebigem Grund zu verweigern.  

Unzulässige Werbeanzeigen

Werbeanzeigen müssen den Nutzungsrichtlinien von OpenAI entsprechen. Darüber hinaus wendet ChatGPT in bestimmten regulierten und sensiblen Kategorien strengere Standards für Werbung an, um das Vertrauen der Nutzer und die Markensicherheit zu schützen.

Inhalte für Erwachsene

Werbeanzeigen für Inhalte oder Dienstleistungen für Erwachsene sind derzeit nicht zulässig. Dazu zählen Dating-Apps, sexuelle Dienstleistungen oder Produkte, Escort-Apps oder -Websites, Veranstaltungen mit Inhalten für Erwachsene, vollständige Nacktheit, Produkte für die sexuelle Gesundheit und Inhalte mit sexualisierten Posen oder expliziten/anrüchigen Darstellungen.

Werbeanzeigen für Dessous, Unterwäsche oder Bademode können zulässig sein, wenn sie in einem üblichen Mode- oder Einzelhandelskontext präsentiert werden und nicht darauf ausgerichtet sind, sexuelle Erregung hervorzurufen.

Alkohol und Tabak

Werbeanzeigen, die den Verkauf, die Nutzung oder den Konsum von Alkohol oder Tabak fördern oder erleichtern, sind derzeit unzulässig; dies umfasst Marketing für alkoholische Getränke (Produkte mit einem Alkoholgehalt von über 0,5 %), Zigaretten, Vaping- oder Nikotinprodukte sowie Aktivitäten mit Schwerpunkt auf Alkohol oder Tabak. Beiläufige Erwähnungen sind nur dann akzeptabel, wenn Alkohol nicht im Mittelpunkt steht und die Werbeanzeige ansonsten den Kriterien für eine sichere Einstufung entspricht.

Gefälschte Waren

Werbung für nicht originale Produkte, die die Marke, das Logo, den Namen oder die charakteristischen Merkmale einer anderen Marke kopieren oder im Wesentlichen nachahmen, um den Anschein von Originalität zu erwecken. Dies umfasst die Bewerbung, den Verkauf, die Aufforderung zum Kauf oder die Unterstützung von Fälschungen, Repliken, Nachahmungen oder Raubkopien ohne Genehmigung.

Finanzdienstleistungen

Anzeigen für Finanzprodukte und -dienstleistungen sind eingeschränkt. In den USA gestatten wir Anzeigen von zugelassenen Finanzwerbetreibenden im Einzelfall für Folgendes:

  • Autokredite und Leasing
  • Kreditkarten
  • Kreditüberwachung
  • Einlagenkonten
  • Finanzplanung
  • Versicherungen
  • Investmentdienstleistungen und Wertpapierhandel
  • Hypotheken
  • Privatkredite
  • Zahlungsdienste

Werbetreibende können zur Vorlage eines Lizenznachweises verpflichtet werden.

Finanztools, die keine Finanzprodukte oder -transaktionen bewerben, sind im Allgemeinen zulässig. Beispiele hierfür sind Budgetierungs-Apps, allgemeine Finanzsoftware sowie finanzbezogene Schulungskurse oder -materialien, die keine Finanzdienstleistungen anbieten.

Wir gestatten keine Anzeigen für Kreditreparatur, Schuldenvergleich, Schuldnerberatung oder alternative Anlagen wie Edelmetalle. Anzeigen für Finanzdienstleistungen außerhalb der USA sind grundsätzlich untersagt.

Glücksspiel

Werbeanzeigen, die Produkte oder Dienstleistungen bewerben, bei denen Geld auf Glücksspiele, Geschicklichkeitsspiele oder Spiele mit ungewissem Ausgang gesetzt wird, sind derzeit unzulässig. Dies umfasst Werbeaktionen für Casinos oder Wetten, Online-Sportwetten, Lotterien sowie Poker- oder Gaming-Plattformen, die Geldpreise anbieten.

Werbeanzeigen für Casinos können nur dann zulässig sein, wenn sie Unterkünfte, Reisen oder Unterhaltungserlebnisse bewerben, bei denen Glücksspiel nicht im Mittelpunkt steht (z. B. ein Hotelaufenthalt in einem Casino-Resort). Digitale Spiele, die keine Einsätze von echtem Geld oder Geldpreise beinhalten, können ebenfalls zulässig sein.

Explizit sexuelle oder gewalttätige Inhalte

Werbeanzeigen dürfen keine explizit sexuellen Inhalte oder grafische Gewalt enthalten. Sexuell explizite Werbung – einschließlich Pornografie, sexueller Dienstleistungen, vollständiger Nacktheit, expliziter sexueller Handlungen oder Bildmaterial, das darauf ausgerichtet ist, sexuelle Erregung hervorzurufen – ist nicht gestattet. Dazu gehören auch Tools, die sexuelle Darstellungen erzeugen oder manipulieren (z. B. „nudify“ oder KI-Tools zur Sexualisierung).

Werbeanzeigen dürfen zudem keine grafische oder realistische Gewalt darstellen; dies umfasst Grausamkeiten, schwere Verletzungen oder den Tod von Menschen oder Tieren, insbesondere wenn diese zum Zwecke der Schockierung oder des Sensationalismus präsentiert werden. Unterhaltung mit Altersbeschränkung (z. B. Filme mit R-Rating, Spiele mit M-Rating) darf beworben werden, sofern das Werbemittel und die Zielseite (Landingpage) nicht explizit und nicht grafisch gestaltet sind. Stilisierte oder comicartige Gewalt ohne blutige oder verstörende Elemente kann ebenfalls erlaubt sein.

Gesundheitsdienste

Anzeigen für regulierte medizinische Produkte und Dienstleistungen oder Behauptungen im Zusammenhang mit der Vorbeugung, Diagnose oder Behandlung körperlicher oder psychischer Erkrankungen unterliegen Einschränkungen. Anzeigen für Gesundheitsdienstleistungen außerhalb der USA sind grundsätzlich verboten. In den USA gestatten wir im Einzelfall möglicherweise Anzeigen von genehmigten Werbetreibenden für:

  • Medizinprodukte für Verbraucher, Wearables und Apps
  • Zahnärztliche Dienstleistungen
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Aufklärungskampagnen zu Erkrankungen, die sich nicht für politische Maßnahmen einsetzen
  • Krankenversicherungen
  • Krankenhäuser und Notfallversorgung
  • Medizinische Test- und Diagnostikprodukte und -dienstleistungen
  • Minimalinvasive kosmetische Eingriffe
  • Optiker-Produkte und -Dienstleistungen

Zulässige Anzeigen müssen rechtmäßig und sachlich sein, verantwortungsvoll dargestellt werden und angemessenen Prüf- und Compliance-Kontrollen unterliegen. Werbetreibende können zur Vorlage eines Lizenznachweises verpflichtet werden.

Wir gestatten keine Werbung für unsichere oder nicht zugelassene Medizinprodukte, für unbegründete Behandlungsversprechen, für experimentelle oder in der Erprobung befindliche Therapien, für invasive oder risikoreiche medizinische Eingriffe, für Dienstleistungen im Bereich der sexuellen Gesundheit für Erwachsene oder für gesundheitsbezogene Produkte, die Ängste im Zusammenhang mit dem Körperbild, psychische Belastungen oder andere Verletzlichkeiten ausnutzen.

Allgemeine Gesundheits- und Wellnessprodukte, die keine medizinischen Behauptungen aufstellen, können zulässig sein. Dazu gehören Fitnessgeräte, Wearables, Menstruationsprodukte und Inhalte mit beiläufigen Verweisen auf Gesundheit oder Selbstpflege. Produkte, die unregulierte Gesundheits- oder Wellnessversprechen machen, können gemäß der Richtlinie zu Wellnessversprechen bewertet werden.

Wohnungen und Stellen

Anzeigen für einzelne Stellenangebote oder die Vermietung bzw. den Verkauf von Wohnungen sind untersagt. Werbetreibende dürfen auf Plattformen verlinken, die Stellen- oder Wohnungsanzeigen enthalten, sofern die Landingpage oder das Anzeigen-Creative nicht auf ein bestimmtes Angebot verweist.

Rechtsdienstleistungen

Werbeanzeigen für Rechtsberatung, rechtliche Vertretung oder Rechtsdienstleistungen für Privatpersonen oder Unternehmen sind nicht zulässig. Dazu gehören Dienstleistungen im Zusammenhang mit Einwanderung, Personenschäden, Rechtsansprüchen oder Dokumentenerstellung.

Werbeanzeigen für allgemeine juristische Bildungsangebote oder Medien können zulässig sein, sofern keine Rechtsdienstleistungen angeboten werden. Beispiele hierfür sind Podcasts mit rechtlichen Themen oder Bildungsmaterialien zum Thema Recht (z. B. LSAT-Vorbereitungskurse). 

Politische Inhalte

Werbeanzeigen, die sich für oder gegen politische Akteure, Wahlen, öffentliche Politik oder umstrittene gesellschaftliche Themen aussprechen, sind derzeit nicht zulässig.

Dies umfasst Werbung im Zusammenhang mit Wahlen oder der Wahlbeteiligung (z. B. Unterstützung für oder Opposition gegen einen Kandidaten, eine politische Partei oder ein Referendum; oder die Aufforderung bzw. Ablehnung der Stimmabgabe); Interessenvertretung in Verbindung mit Amtsträgern oder staatlichem Handeln (z. B. Durchsetzung von Einwanderungsbestimmungen, Steuern, Klimapolitik oder andere legislative oder regulatorische Angelegenheiten); sowie Werbung, die umstrittene gesellschaftliche Themen als Angelegenheiten von öffentlicher Kontroverse oder politischer Debatte darstellt.

Freizeitdrogen

Werbeanzeigen für Produkte oder Dienstleistungen, die den Konsum von Substanzen fördern, die zur Berauschung oder Bewusstseinsveränderung bestimmt sind (einschließlich Cannabis oder Psychedelika), sind derzeit nicht zulässig. Dazu gehören Marihuana- oder THC-Produkte (z. B. THC-Gummibonbons), psychedelische Substanzen wie „Magic Mushrooms“ sowie entsprechende Utensilien.

Nicht berauschende Produkte auf Hanfbasis, etwa CBD-Produkte zur äußerlichen Anwendung ohne THC (z. B. Cremes oder Öle) sowie Hanfkleidung, können zulässig sein, sofern sie nicht den Konsum zu Rauschzwecken fördern. Beachten Sie, dass unerlaubte Drogen niemals zur Werbung zugelassen sind.

Betrug und Abzocke

Wir verbieten Anzeigen, die Nutzer täuschen, betrügen oder ausnutzen, um Geld, personenbezogene Daten oder andere wertvolle Vermögenswerte zu erhalten. Dies umfasst Anzeigen, die sich als Einzelpersonen, Marken, offizielle Stellen oder vertrauenswürdige Dienste ausgeben, betrügerische oder unrealistische Angebote, wie garantierte finanzielle Renditen, bewerben, irreführende Behauptungen verwenden, um Nutzer zu Betrugsmaschen zu verleiten, Nutzer zu riskanten oder täuschenden Zielen, einschließlich Phishing-Websites, Typosquatting-Domains oder nicht verifizierter Messaging-Kanäle, weiterleiten. 

Sensible Themen oder Ereignisse

Werbeanzeigen dürfen gesellschaftlich umstrittene Themen, schwere öffentliche Tragödien oder andere Ereignisse mit großer Tragweite nicht ausnutzen oder sensationsheischend darstellen, da dies das Vertrauen der Nutzer untergraben oder ein Risiko für die Markensicherheit darstellen könnte. Werbung, die in substanzieller Weise auf sensible gesellschaftliche Themen wie Abtreibung, Einwanderung, ethnische Zugehörigkeit, Religion oder Geschlechtsidentität Bezug nimmt oder falsche oder irreführende Narrative fördert, ist nicht zulässig.

Wellnessversprechen

Werbeanzeigen dürfen keine Wellness- oder gesundheitsnahen Produkte bewerben, die unbegründete Gesundheitsbehauptungen aufstellen, die außerhalb etablierter medizinischer oder regulatorischer Rahmenbedingungen liegen. Dies umfasst Werbung für Diätpillen, Detox-Programme sowie Nahrungsergänzungsmittel, die mit nicht belegten Gesundheitsversprechen außerhalb der gängigen Einzelhandelskanäle vermarktet werden, sowie Dienste wie Gesundheitscoaching.

Allgemeine Wellness- und Lifestyle-Werbung kann zulässig sein, sofern keine medizinischen Behauptungen aufgestellt werden; dazu gehören Fitnessgeräte oder Trainingsprogramme, allgemeine Ernährungsprodukte sowie Nahrungsergänzungsmittel, die weiträumig über den Fachhandel verkauft werden. 

Zulässige Werbeanzeigen

Während der frühen Phasen der Werbung konzentrieren wir uns auf eine begrenzte Auswahl an Konsumgüterkategorien; dazu gehören Haushalts- und Konsumgüter, lokale Dienstleistungen, Reisen und Unterhaltung sowie digitale Produkte und Bildung.

Wir gehen davon aus, die zulässigen Kategorien im Laufe der Zeit zu erweitern, wenn unsere Schutzmaßnahmen, Prüfungssysteme und Compliance-Infrastrukturen ausgereift sind.

3. Richtlinien für Werbetreibende

Um auf OpenAI zu werben, müssen Werbetreibende bestimmte Standards erfüllen, die dem Schutz der Benutzer, der Wahrung des Vertrauens und der Aufrechterhaltung der Integrität unserer Dienste dienen. Diese Anforderungen gelten im Rahmen der gesamten Nutzung von OpenAI Ads durch einen Werbetreibenden. Wir behalten uns vor, Werbetreibende, die gegen diese Richtlinien verstoßen, einzuschränken oder zu entfernen.

Identität des Werbetreibenden

Wahrheitsgemäße Angaben zu Identität und Zugehörigkeit: Werbetreibende müssen korrekte Angaben zu ihrer geschäftlichen Identität, ihren Eigentumsverhältnissen und ihren Zugehörigkeiten machen. Sie dürfen ihre Beziehung zu einer anderen Person, einem anderen Unternehmen oder einer anderen Marke nicht falsch darstellen.

Geistiges Eigentum und Markennutzung: Werbetreibende dürfen nur Marken, Logos, Marken-Assets und anderes geistiges Eigentum verwenden, das ihnen gehört oder zu dessen Nutzung sie berechtigt sind. Werbetreibende dürfen sich nicht als ein anderes Unternehmen ausgeben oder fälschlicherweise den Eindruck erwecken, von einem anderen Unternehmen empfohlen, gesponsert zu werden oder mit ihm verbunden zu sein.

Integrität der Zielseite: Anzeigen müssen Benutzer zu Zielseiten führen, die eindeutig mit dem Werbetreibenden und dem beworbenen Angebot in Zusammenhang stehen. Landingpages und Zielseiten müssen den in der Anzeige beschriebenen Werbetreibenden, das Produkt oder die Dienstleistung korrekt wiedergeben und dürfen Benutzer nicht durch irreführende Praktiken täuschen.

Vertrauenswürdigkeit des Werbetreibenden

Missbrauch von OpenAI Ads: Werbetreibende dürfen die OpenAI Ads-Plattform nicht in betrügerischer Weise nutzen oder versuchen, unsere Richtlinien oder Durchsetzungsverfahren zu umgehen. Dazu gehören Aktivitäten, die darauf abzielen, die Integrität oder Sicherheit unseres Werbeökosystems zu untergraben.

Geschäftsgebaren: Werbetreibende sind durch die Einhaltung sicherer und ehrlicher Geschäftspraktiken für den Schutz der Verbraucher verantwortlich. Sie dürfen sich nicht an Betrug, Täuschung oder an der Werbung oder am Verkauf unsicherer Produkte oder Dienstleistungen beteiligen.

Erforderliche Qualifikationen: Werbetreibende, die Produkte oder Dienstleistungen bewerben, für die berufliche Registrierungen, Lizenzen, Zertifizierungen oder ähnliche Genehmigungen erforderlich sind, müssen diese Nachweise aufrechterhalten und geltende Gesetze und Vorschriften einhalten.

Berechtigung für Werbetreibende 

Zulässige Produkte und Dienstleistungen: Werbetreibende dürfen nur Produkte und Dienstleistungen bewerben, die gemäß unseren Richtlinien für Werbeinhalte zulässig sind. Werbetreibende, deren primäres Geschäftsmodell oder Angebote in eingeschränkte oder verbotene Kategorien fallen (z. B. Gesundheitswesen, Waffen), sind möglicherweise nicht zum Werben auf unserer Plattform berechtigt. 

Geografische Compliance: Werbetreibende müssen die geltenden gesetzlichen und richtlinienbezogenen Anforderungen in den Regionen einhalten, in denen sie tätig sind und auf die sie ihre Werbung ausrichten. Sie dürfen keine falschen Angaben zu ihrem Unternehmensstandort, ihrem Dienstleistungsgebiet oder ihrer Berechtigung zur Werbung in bestimmten Märkten machen.

4. Anzeigenintegrität

Wir entwickeln Werbung in ChatGPT mit einem klaren Ziel: leistungsstarke KI mehr Menschen zugänglich zu machen und Unternehmen jeder Größe – von KMU und Start-ups bis hin zu globalen Marken – neue Wachstumsmöglichkeiten zu bieten.

Seit Beginn verfolgen wir einen transparenten und prinzipientreuen Ansatz in unserem Werbegeschäft mit klaren Richtlinien und Prozessen, die festlegen, wer Anzeigen schalten darf, wo diese erscheinen dürfen und welche Arten von Anzeigen zulässig sind.

In diesem Abschnitt erklären wir, wie wir diese Standards umsetzen, darunter auch, wie wir Anzeigen prüfen und überwachen, welche Standards wir anwenden und welche Maßnahmen wir ergreifen, falls Anzeigen unsere Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen.

Überprüfungsumfang

Unser Überprüfungsprozess bewertet das gesamte Werbeerlebnis auf drei Ebenen:

  • Werbetreibende: Mit der Registrierung von Werbetreibenden auf unserer Anzeigenmanager-Plattform prüfen wir, ob es sich um seriöse Unternehmen handelt, ob sie unsere Zulassungskriterien für Werbetreibende erfüllen und ob sie sicher an unserem Anzeigen-Ökosystem teilnehmen können. Dazu können die Überprüfung von Werbetreibenden, die Bewertung der Kontoqualität sowie die Analyse von Risikosignalen im Zusammenhang mit Betrug, Missbrauch oder irreführendem Verhalten gehören.
  • Anzeigen-Creatives und Landingpages: Wenn eine Anzeige hochgeladen wird, prüfen wir den Titel, den Anzeigentext, die Medien und die Landingpage auf Einhaltung unserer Richtlinien. Anzeigen werden abgelehnt, wenn eines dieser Assets gemäß unseren Richtlinien unzulässige Kategorien bewirbt oder inhaltlich deutlich darauf Bezug nimmt (z. B. Waffen, Alkohol, irreführende Praktiken) oder anderweitig gegen unsere grundlegenden Richtlinienstandards verstößt.
  • Platzierung: Als letzten Schritt stellen wir sicher, dass genehmigte Anzeigen nur in Unterhaltungen erscheinen, die unserer Platzierungsrichtlinie entsprechen.

Überprüfung und Überwachung

Die meisten Überprüfungen werden durch automatisierte Systeme mit menschlicher Aufsicht und Kalibrierung durchgeführt. 

  • Wir nutzen Systeme des maschinellen Lernens, darunter LLMs und Klassifikatoren, um Anzeigen, Landingpages und Signale von Werbetreibenden auf die Einhaltung unserer Richtlinien zu überprüfen, bevor die Anzeigen geschaltet werden dürfen
  • Bestimmte Entscheidungen werden je nach Schweregrad, Zuverlässigkeit oder potenziellem Risiko zur menschlichen Überprüfung eskaliert.
  • Eingeschränkte Kategorien (z. B. Finanzdienstleistungen) können zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich machen, darunter eine erweiterte Überprüfung von Werbetreibenden oder eine manuelle Prüfung.
  • Anzeigen oder Zielseiten, die von unseren Systemen nicht überprüft oder bewertet werden können, dürfen nicht geschaltet werden.

Die Überprüfung endet nicht, sobald eine Anzeige genehmigt wurde. Wir überwachen Anzeigen und Aktivitäten von Werbetreibenden kontinuierlich mithilfe einer Kombination aus Benutzerfeedback, automatisierten Kennzahlen und laufenden Qualitätsbewertungen. 

 Stellen wir Anzeichen dafür fest, dass eine Anzeige möglicherweise unsicher, irreführend oder anderweitig regelwidrig ist, können wir die Schaltung einschränken, den Fall zur weiteren Prüfung eskalieren, die Anzeige entfernen oder bei Bedarf umfassendere Maßnahmen auf Ebene des Werbetreibenden ergreifen. Wir nutzen diese Erkenntnisse auch zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Bewertungssysteme und zur Erkennung wiederkehrender oder koordinierter Missbrauchsmuster.

Durchsetzung und Berichterstattung

Verstößt eine Anzeige oder ein Werbetreibender gegen unsere Richtlinien oder Integritätsstandards, ergreifen wir Maßnahmen zum Schutz der Benutzer und unserer Dienste. Je nach Art des Problems kann dies die Ablehnung oder Entfernung einer Anzeige, die Einschränkung der Schaltung, die Aufforderung zu Änderungen oder anderen Abhilfemaßnahmen oder die Einschränkung des Zugriffs eines Werbetreibenden auf Anzeigenprodukte umfassen. Schwerwiegende, wiederholte oder irreführende Verstöße können strengere Maßnahmen nach sich ziehen, einschließlich der Sperrung oder Kündigung von Konten von Werbetreibenden.

Zusätzlich zu unseren eigenen Erkennungssystemen können Benutzer Anzeigen(wird in einem neuen Fenster geöffnet) direkt im Produkt melden, die ihrer Meinung nach unsicher, irreführend oder anderweitig problematisch sind. Werbetreibende und Partner können außerdem über die dafür vorgesehenen Support- oder Kundenkanäle Bedenken äußern(wird in einem neuen Fenster geöffnet). Diese Berichte unterstützen uns bei der Untersuchung von Problemen und tragen zur langfristigen Verbesserung der Integrität unserer Anzeigen bei.

Reaktion auf Vorfälle

Da kein Überprüfungssystem perfekt ist, rechnen wir mit der möglichen Schaltung von Anzeigen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Wir nutzen Überwachungsmaßnahmen, Benutzerberichte und andere Risikosignale zur Identifizierung potenzieller Versäumnisse, untersuchen diese anschließend und reagieren je nach Schweregrad entsprechend.

Wenn ein Problem bestätigt wird, handeln wir schnell, um die Benutzer zu schützen – bis hin zur vorübergehenden Aussetzung der Anzeige während der Untersuchung in schwerwiegenderen Fällen. Nach einem Vorfall analysieren wir, was passiert ist, und nutzen die gewonnenen Erkenntnisse, um unsere Standards, Erkennung und Durchsetzung im Laufe der Zeit zu stärken.

Verantwortungsvolle Skalierung

Wir entwickeln die ChatGPT‑Anzeigenplattform mit Sicherheit und Vertrauen als Kernprinzipien und werden unsere Überprüfungs-, Überwachungs- und Durchsetzungsmaßnahmen im Zuge des Wachstums der Plattform kontinuierlich verstärken. Während wir den Zugang und die Funktionen erweitern, gehen wir dabei mit Bedacht vor und nutzen Leistungsdaten aus der Praxis und Feedback, um unseren Ansatz zu verfeinern.

Das Ziel ist klar: Unternehmen jeder Größe sollen die Möglichkeit erhalten, ChatGPT‑Anzeigen zu nutzen, und gleichzeitig soll die Nutzererfahrung nützlich, vertrauenswürdig und an die Art und Weise angepasst werden, wie Menschen ChatGPT täglich verwenden.

Änderungshistorie

  • v1.4 (August 2026): Wir haben unsere Richtlinien zu Wohnungs- und Stellenanzeigen präzisiert.
  • v1.3 (Juli 2026): Ein neuer Abschnitt zu Richtlinien für Werbetreibende wurde eingeführt und die Abschnitte zu Finanz- und Gesundheitsdienstleistungen wurden aktualisiert, um zulässige Kategorien und Märkte zu präzisieren.
  • v1.2 (Mai 2026): In einem neuen Abschnitt wird erläutert, welche Standards wir anwenden, wie wir diese Standards umsetzen und welche Maßnahmen wir ergreifen, wenn Anzeigen unsere Sicherheitsstandards nicht erfüllen.
  • v1.1 (April 2026): Wir haben unsere Richtlinie zur Anzeigenplatzierung präzisiert, um in einigen Kontexten mit regulierter Beratung einen präziseren Ansatz zu verfolgen. Kontexte mit medizinischer, rechtlicher oder finanzieller Beratung werden nicht mehr pauschal für Anzeigen gesperrt. Sensible Gespräche und andere unzulässige Kontexte bleiben für Anzeigen ausgeschlossen.
  • v1.0 (März 2026): Erstveröffentlichung der OpenAI Ads-Richtlinien.