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OpenAI

4. Juni 2026

Wie Endava Softwarebereitstellung mit KI-Agenten neu gestaltet

Indem Endava KI zum Teil der täglichen Arbeit macht, beschleunigt das Unternehmen die Bereitstellung und gestaltet Enterprise-Workflows neu.

Unternehmensgröße: Enterprise
Region: Global
Branche: Technologie, Dienstleistungen
Produkte: ChatGPT, Codex
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Endava ist ein globales Technologiedienstleistungsunternehmen, das seit mehr als 25 Jahren Unternehmen dabei unterstützt, komplexe geschäftliche Probleme durch Technologie zu lösen. Heute steht bei dieser Mission zunehmend KI im Mittelpunkt.

Doch für Endava bedeutete die Einführung von KI mehr als nur neue Tools einzuführen. Sie erforderte, Workflows, Führungsverhalten und die Zusammenarbeit von Teams im gesamten Unternehmen neu zu denken.

Wir haben mit Matthew Cloke, CTO, gesprochen, um zu erfahren, wie Endava KI im gesamten Unternehmen verankert, die Softwarebereitstellung rund um Agenten neu gestaltet und eine Kultur schafft, in der Experimente erwartet werden – und nicht optional sind.

„KI hatte in den vergangenen Jahren grundlegende Auswirkungen auf Endava“, sagt Cloke. „Wir mussten wirklich die Frage beantworten, wie wir in der neuen KI-Welt eine relevante Organisation bleiben.“

Diese Haltung führte dazu, dass Endava OpenAI zu seiner Enterprise-KI-Plattform machte und Mitarbeitenden im gesamten Unternehmen Zugriff auf ChatGPT Enterprise und Codex gab. Ziel war nicht einfach die Einführung – sondern KI zum Teil des täglichen Arbeitsflusses zu machen.

„KI-nativ zu sein bedeutet bei Endava, zuerst darüber nachzudenken, wie sich das Problem mit KI lösen lässt“, erklärt Cloke. „Es ist das Erste, was man tut, statt das Letzte, was man tut.“

„Wenn kein Agent im Hintergrund läuft, denke ich irgendwie, ich verschwende meine Zeit.“
—Matthew Cloke, CTO, Endava

Ein Blick auf die Einführung

Endavas KI-Transformation begann in den Teams für Softwarebereitstellung.

Als Entwickler:innen begannen, mit KI-gestützter Programmierung und agentenbasierten Workflows zu experimentieren, erkannten die Teams schnell, dass der Engpass nicht mehr die Engineering-Leistung war. Anforderungserhebung, Business-Analyse, Planung und Koordination mit Stakeholder:innen mussten ebenfalls schneller werden.

Diese Erkenntnis führte zur Entwicklung von DavaFlow(wird in einem neuen Fenster geöffnet), der KI-nativen Bereitstellungsmethodik des Unternehmens.

„Wir begannen zu hinterfragen, wie schnell wir Anforderungen erstellen und wie schnell wir die richtigen Geschäftslösungen für unsere Kund:innen entwickeln konnten“, sagt Cloke.

Heute ist OpenAI-Technologie im gesamten DavaFlow-Lebenszyklus verankert – von Meeting-Vorbereitung und Geschäftsplanung bis hin zu Product Discovery, Softwareentwicklung und Deployment.

„Es gibt keinen Bereich von DavaFlow, in dem keine OpenAI-Technologie genutzt wird.“
—Matthew Cloke, CTO, Endava

Wichtig ist: Die Einführung machte nicht bei Entwickler:innen halt.

Rechtsteams begannen, KI zu nutzen, um Recherche- und Dokumentationsworkflows zu optimieren. Projektmanager:innen begannen, Codex zu nutzen, um Governance-Berichte zu erstellen und den Engineering-Fortschritt zusammenzufassen. Vertriebsteams ersetzten ihre auf Tabellen basierenden Planungsprozesse durch schlanke, KI-generierte Anwendungen.

In einer internen Preisdiskussion verzichteten Mitarbeitende vollständig auf Tabellenkalkulationen und bauten stattdessen eine einseitige Pricing-App, mit der Teams sofort interagieren konnten.

„Das hat das Gespräch komplett verändert“, sagt Cloke.

KI-Agenten sind auch im Tagesgeschäft verankert. Führungsteams nutzen Agenten, um Projekte zusammenzufassen, Kommunikation zu automatisieren, Posteingänge zu verwalten und Arbeit asynchron zu koordinieren.

Ergebnisse auf einen Blick

  • Beschleunigte Softwarebereitstellung durch Integration von KI-Agenten in Engineering-Workflows
  • Ausweitung der KI-Nutzung über das Engineering hinaus auf Rechts-, Finanz- und Operations-Teams
  • Weniger manuelle Berichts- und Koordinationsarbeit durch KI-gestützte Workflows
  • Teams können interne Tools und Anwendungen ohne dedizierte Engineering-Unterstützung entwickeln
  • KI-Kompetenz als Teil der Erwartungen bei Einstellung und Beförderung im gesamten Unternehmen etabliert

Was sich von Endava lernen lässt

Als Endava KI in seiner globalen Belegschaft von 11.000 Personen einführte, kristallisierten sich mehrere Prinzipien heraus:

  • K-Einführung als Verhaltensänderung behandeln, nicht als Software-Rollout
  • Führungskräfte müssen KI aktiv nutzen, um die Einführung im gesamten Unternehmen voranzutreiben
  • Raum für Experimente schaffen – auch wenn Ergebnisse unvollkommen sind
  • Nichttechnische Teams früh in den Prozess einbinden, nicht erst später
  • Praxiserfahrung ist der schnellste Weg, Skepsis zu überwinden
  • KI zum Teil alltäglicher Workflows machen, nicht zu einer separaten Initiative

Was kommt als Nächstes?

Als langjähriger OpenAI-Partner sieht Endava die nächste Phase von Enterprise-KI im Zeichen der Orchestrierung – der Kombination von Modellen, Agenten, Workflows und menschlicher Expertise zu integrierten Systemen, die grundlegend verändern, wie Organisationen arbeiten.

„Wir sind wirklich begeistert von den Workflows, die durch die Kombination dieser Tools entstehen können“, sagt Cloke.

Von Reasoning-Modellen und Codex-Agenten bis hin zu Automatisierung und Zusammenarbeit im Enterprise-Maßstab: Endava ist überzeugt, dass KI mehr wird als eine Produktivitätsschicht. Sie wird selbst zum Betriebsmodell.

Und für Organisationen, die noch am Anfang ihrer Reise stehen, ist Clokes Rat einfach: die Technologie persönlich nutzen.

„Die Zukunft ist angekommen“, sagt er. „Man muss sich nur darauf einlassen.“

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