Wie Codex zum Partner für das Kreativteam von OpenAI wurde
Dies ist Teil unserer Reihe, in der wir interne Beispiele dafür vorstellen, wie OpenAI seine eigene Technologie und APIs nutzt. Diese Tools werden intern bei OpenAI eingesetzt und hier als anschauliche Beispiele dafür vorgestellt, wie Frontier-KI Anwendungsfälle in unseren Teams unterstützt.
Die meisten gehen davon aus, dass Codex nur für Ingenieur:innen und Entwickler:innen gedacht ist. Für Chad Nelson, Creative Specialist bei OpenAI, ist Codex jedoch zu einem kreativen Problemlöser und Partner geworden. Chads Aufgabe besteht darin, auszuloten, was die Modelle von OpenAI für Kreativteams möglich machen können, und diese Möglichkeiten anschließend in Demos, Workflows und Ideen zu überführen, auf denen Markenpartner:innen aufbauen können.
Da Chad es gewohnt ist, innerhalb der Grenzen der Standardsoftware für Kreative zu arbeiten, ist er beeindruckt davon, wie Codex ihm dabei hilft, bessere Tools zu erstellen, individuelle Workflows aufzubauen und Kampagnenausrichtungen zu entwickeln, die im vollständigen Kontext eines Projekts verankert sind.
“I’m actually bringing Codex sketches, storyboards, and design style guides—things that you wouldn’t assume Codex could understand. But it not only understands those things, it actually helps me collaborate and create utilizing those different assets.”
„Die Tools, die ich während meiner gesamten Karriere genutzt habe, haben keine Ahnung, an welchem Projekt ich arbeite, für welche Marke ich tätig bin oder welches Produkt ich zu präsentieren versuche“, sagt Chad. „Codex und ChatGPT haben den Kontext. Sie verstehen, dass ich für diesen Kunden arbeite, mit diesem Produkt, mit diesen strategischen Zielen.“
Codex kann auch Markenhandbücher, Styleguides, Schriftarten und Komposition verstehen – und wird mit diesem Wissen besser auf die kreativen Anforderungen eines Projekts abgestimmt.
Die Ausrichtung einer Kampagne wird von der Marke, für die sie gedacht ist, dem Produkt und der emotionalen Wirkung geprägt, die in der Arbeit vermittelt werden soll. Chad stellte fest, dass Codex diesen gesamten Kontext aufnehmen und über verschiedene Eingaben hinweg auf eine Weise arbeiten kann, wie es herkömmliche Tools nicht konnten.
Außerdem nutzt er Codex, um Tools zu erstellen und anzupassen, die dabei helfen, konkrete Probleme zu lösen.
Mithilfe natürlicher Sprache kann er den gewünschten Workflow beschreiben und Codex bitten, beim Erstellen zu helfen. Das kann bedeuten, einen API-Schlüssel einzubinden, eine Prototypoberfläche zu erstellen oder eine benutzerdefinierte Benutzeroberfläche zu entwerfen, mit der er visuelle Gestaltungsvarianten erkunden kann.
„Mit Codex kann ich tatsächlich Tools, Benutzeroberflächen, Schieberegler und Steuerelemente erstellen“, sagt er. „Ich kann die Kamerakomposition oder Beleuchtung anpassen und Echtzeitschatten mit Tiefe und Dimension erzeugen.“






Codex beschleunigt auch kreatives Erkunden. Kürzlich hatte Chad einen Tag Zeit, ein breites Spektrum an Kampagnenideen für einen neuen Kunden zu entwickeln. Normalerweise hätte er vielleicht fünf Ansätze weiterverfolgt, mit genügend Zeit vielleicht sogar zehn. Viele wären wahrscheinlich nur geringfügige Variationen derselben Idee gewesen.
Mit Codex begann Chad damit, dem System den Projektkontext zu vermitteln: die Marke und ihre Produkte, einige Leitlinien und die Ziele des Kunden. Er gab auch Rückmeldung dazu, welchen Ton die Kampagne treffen sollte.
In nur einem Tag generierten Chad und Codex 50 Kampagnenideen, die er anschließend prüfte und die 10 stärksten Ideen herausfilterte. „Was ich festgestellt habe, ist, dass Codex mir ermöglicht, kreativ zu improvisieren und all diese verschiedenen Optionen mit einem größeren Gefühl von Freiheit zu erkunden“, sagt er.
Mit mehr Ideen, mit denen er arbeiten konnte, konnte Chad eine stärkere Auswahl an Optionen in den Pitch einbringen, selbst unter Zeitdruck.
Codex unterstützt Kreativteams gezielt an den Stellen, an denen Arbeit häufig ins Stocken gerät: bei der ersten Konzeptentwicklung, der Gestaltung von Workflows und der technischen Umsetzung.
Wenn Chad einen Prototyp im Kopf hat, kann er ihn beschreiben und mit der Umsetzung beginnen. Wenn ein Workflow von neuen Modalitäten oder API-Integrationen abhängt, kann er Codex bitten, bei deren Anbindung zu helfen. Und wenn er einmal nicht weiterkommt, kann er das Problem in natürlicher Sprache erklären und es durcharbeiten, ohne den kreativen Flow zu verlassen.
Für Kreativschaffende verringert dies die Lücke zwischen Idee und Umsetzung:
- Technische Hürden, die früher eine Übergabe erforderten, können Teil desselben kreativen Prozesses werden.
- Kreativdirektor:innen können mit Steuerelementen für Bildkomposition und Beleuchtung arbeiten, anstatt lange Prompts zu verwenden.
- Designer:innen können eine Benutzeroberfläche prototypisch gestalten, ohne darauf warten zu müssen, dass individuelle Tools spezifiziert und entwickelt werden.
- Teams können mehr Konzepte erkunden und dabei menschliches Urteilsvermögen im Mittelpunkt behalten.
Allgemeiner betrachtet zeigt Chads Erfahrung, auf welche neuen Weisen Kreativteams KI nutzen: Sie entwickeln die Systeme, die sie brauchen, um Ideen zu generieren, zu bewerten und zu verfeinern, während ihre Arbeit Gestalt annimmt.
„Eine Sache, die ich durch die Nutzung von Codex gelernt habe, ist: Wenn du eine Idee für einen kreativen Workflow oder eine Lösung oder eine Benutzeroberfläche hast, frag einfach danach“, sagt er. „Sag ihm, was dir vorschwebt, und plötzlich hast du in 10 Minuten einen Prototyp davon vor dir.“
- Codex
- 2026


