Verantwortungsvolle KI in Europa voranbringen
Jeden Tag nutzen Millionen Menschen in ganz Europa die Tools von OpenAI, um zu lernen, kreativ zu sein, zu arbeiten und alltägliche Aufgaben zu erledigen. Unsere Tools unterstützen außerdem Unternehmen jeder Größe und Behörden in der gesamten Region. Wir sind überzeugt, dass verantwortungsvolle KI die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand Europas fördern kann. Mit dem Eintritt der EU-KI-Verordnung in die nächste Phase zeigen wir, wie wir unseren Ansatz für Safety, Cybersicherheit, Transparenz und Herkunftsnachweise im Einklang mit dem EU-Rahmen gestärkt haben. Außerdem erläutern wir, wie wir unsere Verfahren mit dem Fortschritt der KI weiterentwickeln werden.
Unsere Mission ist es, dafür zu sorgen, dass künstliche allgemeine Intelligenz der gesamten Menschheit zugutekommt. Mit dieser Mission geht die dauerhafte Verantwortung einher, den Nutzen von KI zu maximieren, den Zugang zu erweitern und Risiken zu steuern. Deshalb entwickeln wir seit Jahren Governance-Ansätze und unterstützen praktikable Regeln, die Menschen eine sichere Nutzung der Vorteile von KI ermöglichen. Dieses Ziel steht auch im Mittelpunkt der EU-KI-Verordnung. Solche Regeln müssen pragmatisch, verhältnismäßig und risikobasiert sein, damit sie eine wirksame Governance fördern und zugleich Innovationen ermöglichen. Auf Grundlage dieser Prinzipien haben wir an zwei Verhaltenskodizes mitgewirkt und sie unterzeichnet: am EU-Verhaltenskodex für KI mit allgemeinem Verwendungszweck [GPAI](wird in einem neuen Fenster geöffnet) und am Verhaltenskodex zur Transparenz KI-generierter Inhalte(wird in einem neuen Fenster geöffnet). Beide entstanden in umfassenden Prozessen unter Beteiligung zahlreicher Interessengruppen und bauen auf unserer Arbeit zu Safety, Cybersicherheit, Transparenz, Rechenschaftspflicht und Herkunftsnachweisen auf.
Der GPAI-Verhaltenskodex schafft einen gemeinsamen Rahmen für Transparenz, Safety und Cybersicherheit bei KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck. Unsere Unterstützung für diesen Rahmen beruht sowohl auf interner Governance als auch auf der Zusammenarbeit mit externen Fachleuten, Regierungen und vergleichbaren Organisationen. Seit Jahren testen wir unsere Modelle vor der Veröffentlichung umfassend, veröffentlichen bei wichtigen Releases Systemkarten(wird in einem neuen Fenster geöffnet), beziehen über unser Netzwerk für Red Teaming externe Fachleute in Modelltests ein und pflegen die öffentliche Modellspezifikation(wird in einem neuen Fenster geöffnet), die Einblick in die Gestaltung des Modellverhaltens gibt.
Zugleich haben wir die Governance-Rahmen hinter dieser Arbeit kontinuierlich gestärkt. Unser Preparedness Framework, das seit 2023 gilt und 2025 aktualisiert wurde, beschreibt, wie wir schwerwiegende Risiken fortschrittlicher KI-Systeme erkennen, bewerten und steuern. Unser Frontier Governance Framework baut darauf auf und erläutert, wie unsere Verfahren für Safety und Cybersicherheit mit neuen gesetzlichen Anforderungen im Einklang stehen, darunter der GPAI-Verhaltenskodex der EU-KI-Verordnung. Gemeinsam helfen diese Rahmenwerke dabei, die Prinzipien verantwortungsvoller KI in konkrete Entscheidungen zu überführen. Dazu zählen Risikobewertungen, Schutzmaßnahmen, Modelldokumentation, Sicherheit, die Reaktion auf Vorfälle, Beiträge externer Fachleute und kontinuierliche Aktualisierungen.
Verantwortungsvolle KI-Governance erfordert zudem die Zusammenarbeit über einzelne Unternehmen hinaus. Über das Frontier Model Forum, die Zusammenarbeit mit US CAISI und UK AISI sowie unsere Arbeit an Verfahren für unabhängige Evaluierungen unterstützen wir gemeinsame Sicherheitsforschung, externe Tests und klarere Bewertungsstandards im gesamten Ökosystem.
Unsere Unterstützung für den Verhaltenskodex zur Transparenz KI-generierter Inhalte baut auf jahrelanger Forschung, Produktentwicklung und Zusammenarbeit auf, um Herkunftsnachweise für KI-generierte Medien zu verbessern. Menschen sollten Inhalte im Internet besser einordnen können. Dazu gehört auch die Information, ob sie mit KI erstellt oder bearbeitet wurden. Der Ansatz von OpenAI für Herkunftsnachweise beruht auf zwei Systemen, die einander ergänzen: Content Credentials (C2PA(wird in einem neuen Fenster geöffnet)) versehen Inhalte mit detaillierten Kontextinformationen. SynthID-Wasserzeichen erhalten dagegen ein Erkennungssignal, wenn Metadaten verloren gehen. Wir weiten diese Arbeit über Bilder hinaus auf Audioausgaben aus. Im Einklang mit unseren Verpflichtungen aus dem Kodex arbeiten wir daran, Herkunftsnachweise für die Systeme von OpenAI auf weitere Modalitäten einschließlich Text auszuweiten, sobald Standards und Tools entsprechend ausgereift sind. Außerdem möchten wir Kundschaft und Entwicklungsteams bei der Arbeit mit unseren Modellen unterstützen. Dazu stellen wir Signale, Tools und Leitlinien bereit, die ihnen helfen, ihre eigenen Transparenzpflichten zu erfüllen. Herkunftsnachweise entwickeln sich noch weiter: Metadaten können verloren gehen, Kennzeichnungen werden nicht immer plattformübergreifend übernommen und kein einzelnes Signal ist vollkommen zuverlässig. Deshalb unterstützen wir einen mehrstufigen Ansatz und die fortlaufende Zusammenarbeit im gesamten Ökosystem.
Die Cybersicherheit ist ein Bereich, in dem eine dynamische und praxisnahe Governance besonders wichtig ist. Dieselben Fähigkeiten, mit denen Abwehrteams Schwachstellen erkennen und beheben können, bergen auch neue Missbrauchsrisiken. Unser Ansatz soll Missbrauch eindämmen und zugleich berechtigte Abwehrteams dabei unterstützen, KI über unser Programm Trusted Access for Cyber (TAC)(wird in einem neuen Fenster geöffnet) zu nutzen. So stärken wir die gemeinsame Resilienz.
Wir haben daran gearbeitet, diese fortschrittlichen Fähigkeiten bereitzustellen und Abwehrteams in Europa zu unterstützen. Seit dem Start des EU-Aktionsplans für Cybersicherheit von OpenAI (OpenAI EU Cyber Action Plan) Anfang Mai 2026 arbeiten wir mit Cyberbehörden der EU und ihrer Mitgliedstaaten, Partnern aus der Privatwirtschaft sowie Betreibern kritischer Infrastrukturen zusammen. Wir stellen ihnen die fortschrittlichsten Cybermodelle zur Verfügung und stärken so die Cyberresilienz in ganz Europa. Dieser Ansatz steht im Einklang mit dem EU-Aktionsplan für Cybersicherheit und künstliche Intelligenz(wird in einem neuen Fenster geöffnet) der Europäischen Kommission. Er fordert ein koordiniertes Vorgehen, um den Risiken fortschrittlicher KI zu begegnen und zugleich ihr Potenzial zur Stärkung der Cyberresilienz zu nutzen, unter anderem durch sicheren Zugang zu fortschrittlichen KI-Systemen für die Cybersicherheit.
Während die EU-KI-Verordnung weiter umgesetzt wird, stärken wir unseren Ansatz zur Einhaltung der Vorschriften und lernen von Regulierungsbehörden und dem gesamten Ökosystem. Mit der technologischen Entwicklung müssen Regeln flexibel genug bleiben, um sich anzupassen und Menschen, Unternehmen und Organisationen den Zugang zu den Vorteilen zu ermöglichen. Damit Europa die Chancen des Intelligenzzeitalters nutzen kann, ist ein pragmatischer, verhältnismäßiger und risikobasierter Ansatz unerlässlich.
Um Kundschaft und Entwicklungsteams bei der Vorbereitung auf die Umsetzung der EU-KI-Verordnung zu unterstützen, stellen wir praktische Ressourcen bereit. Dazu gehören Modelldokumentationen, Systemkarten, Sicherheitsinformationen, Nutzungsrichtlinien sowie Leitlinien zu Werkzeugen für Herkunftsnachweise und Verifizierung. Wir aktualisieren diese Ressourcen fortlaufend, während die Umsetzung voranschreitet. Weitere Informationen findest du in unserem Hilfecenter-Artikel(wird in einem neuen Fenster geöffnet) über den Ansatz von OpenAI zur EU-KI-Verordnung und in unseren Hinweisen für die Kundschaft.


