Bilder mit ChatGPT erstellen
Erstelle und verfeinere Bilder mit klaren, aussagekräftigen Prompt.
ChatGPT kann aus Prompts in natürlicher Sprache eigene Bilder erstellen. Du kannst schnell iterieren – Variationen anfordern, die Komposition oder Größe anpassen oder neue visuelle Richtungen erkunden – und in wenigen Minuten produktionsreife Assets erstellen.
Dadurch wird es einfacher, Konzepte zu erkunden, Ideen visuell zu kommunizieren und vorhandene Assets für unterschiedliche Zielgruppen, Formate oder Kanäle anzupassen.
Ein guter Bild-Prompt muss nicht lang sein. In den meisten Fällen reichen 1 bis 3 klare Sätze aus. Das Ziel ist es, ChatGPT dabei zu helfen, zu verstehen, worum es sich bei dem Bild handelt, welche Wirkung es haben soll und was es erreichen soll.
In der Praxis bedeutet das, den Prompt in einigen wichtigen Details zu verankern: den Zweck des Bildes, das Hauptmotiv, was geschieht, wo es stattfindet und den gewünschten visuellen Stil. Wenn Bildausschnitt, Beleuchtung oder spezifische Einschränkungen wichtig sind, gib diese ebenfalls an.
Klarheit ist wirkungsvoller als clevere Formulierungen – besonders bei Details wie Layout, Textur, Materialien oder Licht. Zum Beispiel ist „weiches, natürliches Licht durch ein Fenster auf der linken Seite“ in der Regel verlässlicher als etwas Vages wie „schöne Beleuchtung“.
Einschränkungen sind besonders hilfreich, wenn etwas unverändert bleiben soll. Wenn du keinen zusätzlichen Text, keine Logos oder visuellen Änderungen möchtest, teile das direkt mit. Beim Bearbeiten eines vorhandenen Bildes gib klar an, was geändert werden soll und was gleich bleiben soll. Ein Prompt wie „Ändere nur X. Lass alles andere genau gleich.“ ist oft der klarste Weg, eine präzise Bearbeitung anzuleiten.
Am besten verbessert man ein Bild in der Regel durch kleine, gezielte Überarbeitungen. Beginne damit, die Grundidee richtig zu erfassen, und passe dann jeweils nur ein Element an. Direktes, konkretes Feedback ist leichter zu befolgen als allgemeine Reaktionen, und die Wiederholung der wichtigsten Details kann dazu beitragen, dass das Bild bei der Verfeinerung nicht abdriftet.
Beispiele für nützliche, umsetzbare Anpassungen:
- „Mach es heller“, „Dämpfe die Farben“, „Vereinfache den Hintergrund“
- „Behalte die Komposition bei, aber gestalte den Stil moderner/weicher/verspielter“
Schrittweise Überarbeitungen helfen, die Konsistenz zu wahren, während du das Bild verfeinerst. Du kannst auch bestimmte Bereiche bearbeiten und gezielte Anweisungen geben.
Du kannst mehrere Bilder hochladen, um die Erstellung oder Bearbeitung zu steuern, aber eine kleine Auswahl ist in der Regel leichter zu verwalten als eine große. Gehe die Bilder der Reihe nach durch und erkläre, wie sie zueinander in Beziehung stehen.
Zum Beispiel: „Bild 1 ist ein Foto von meinem Schreibtisch-Setup. Bild 2 ist eine Stilreferenz. Wende den klaren, minimalistischen Illustrationsstil von Bild 2 auf Bild 1 an und behalte dabei jedoch dasselbe Layout und dieselben Objekte bei.“
Verwende beim Kombinieren von Elementen eindeutige räumliche Begriffe – wie links, rechts, Vordergrund und Hintergrund – um Beziehungen zu beschreiben.
Text funktioniert am besten, wenn Anweisungen sehr spezifisch sind:
- Schreibe den Text in Anführungszeichen oder in GROSSBUCHSTABEN.
- Gib Schriftstil, Größe, Farbe und Platzierung an.
- Halte den Text kurz.
- Buchstabiere Markennamen/ungewöhnliche Wörtern Buchstabe für Buchstabe (z. B. „S-T-R-I-P-E“).
Zum Beispiel: „Füge die Überschrift „WEEKLY PLAN“ in fetter serifenloser Schrift, weiß, oben zentriert, 72 pt hinzu. Kein weiterer Text.“
Infografiken sind nützlich für Erklärgrafiken, Poster, beschriftete Diagramme, Zeitleisten und „visuelle Wiki“-Assets. Bei dichten Layouts oder viel Text im Bild solltest du „scharfe Textdarstellung“ hervorheben und bei Bedarf eine Nachbearbeitung in Designtools in Betracht ziehen.
- Auf Persönlichkeitsrechte achten: Wenn du Bilder von echten Personen erzeugst (einschließlich von dir selbst oder anderen), verwende für mehr Genauigkeit ein Referenzfoto und stelle sicher, dass du die Erlaubnis hast, ihr Abbild zu verwenden.
- Generisch vor spezifisch: Im Zweifelsfall solltest du eher „generische“ oder „eigene“ Versionen eines Designs anfordern, anstatt eine bestimmte Marke, ein bestimmtes Produkt oder ein bestimmtes Kunstwerk zu imitieren.
- Zuschreibung optional: Du bist nicht verpflichtet, OpenAI zu nennen, wenn du generierte Bilder verwendest, kannst dies jedoch tun, wenn es hilft, klarzustellen, wie das Asset erstellt wurde.
- Richtlinieneinhaltung: Jegliche Bildnutzung sollte den Richtlinien deiner Organisation und den Nutzungsrichtlinien von OpenAI entsprechen.


